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mephisto 97.6

 

Do, 11. März 2010

Neue Reinecke-Büste für das Gewandhaus

Im Gewandhaus steht wieder eine Büste des ehemaligen Kapellmeister Carl Reinecke.

 

Reinecke war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts Kapellmeister am Gewandhaus. Er war 35 Jahre und damit länger als jeder andere im Amt. Nach Angaben des Gewandhauses ist die Büste ein Geschenk der Nachfahren Reineckes. Sie ist ein Nachguss des Originals von Carl Seffner. Die Büste stand seit 1904 im damaligen Gewandhaus. Im Zweiten Weltkrieg ging sie verloren. Der Entwurf blieb jedoch im Stadtgeschichtlichen Museum erhalten. Ein weiterer Nachguss der Büste geht an die Leipziger Musikhochschule Felix Mendelsohn-Bartholdy. Dort

lehrte Reinecke Komposition und Klavier.


 

 

LVZ, 09.03.2010
Kompositionslehrer der Welt mit Sitz in Leipzig

 

Vor 100 Jahren starb der Komponist Carl Reinecke

Morgen vor 100 Jahren starb in Leipzig der Dirigent, Komponist, Pianist und Pädagoge Carl Reinecke. 35 Jahre lang, von 1860 bis 1895, war er Gewandhauskapeilmelster. Und as Hochschulprofessor wurde er der Kompositionslehrer Europas und der Neuen Welt.

 

Von PETER KORFMACHER

Cart Reinecke: Hätte ich damals ahnen können, daß ich 35 Jahre in dieser Stellung verharren würde, die längste Zeit, die je einer in ihr verblieb, wäre ich mit weniger Banden nach Leipzig übergesiedelt.

"Ich würde nicht dagegen opponieren, wenn man mich einen Epigonen nennt", gab Carl Reinecke zu Protokoll, als er schon angekommen war im Herzen der Romantik, in Leipzig, wo er nach Stationen in Kopenhagen, Bremen, Barmen, Köln, Breslau 1860 Julius Rietz als Gewandhauskapeilmeister beerbt hatte, wo er als Lehrer eine ganze Generation prägte. Und wahrscheinlich hat nach Mendelssohn, der in seinem kurzen Leben Leipzigs Weltruf als Musikstadt begründete, niemand das hiesige Musikleben so entscheidend mitgestaltet wie der 1824 in Barmen geborene Reinecke.

1824 geboren, 1910 gestorben - was für Lebensdaten! Als Reinecke am 23. Juni 1824 das Licht der Welt erblickte, bereitete Beethoven in Wien gerade die Uraufführung seiner Neunten vor. Als er am 10. März 1910 in Leipzig starb, standen Puccini und Strauss auf der Höhe Ihres Ruhms, hatte lung verharren würde Schönberg bereits angefangen, die Musikwelt aus den Angeln zu heben, hatte Strawinsky die ersten epochalen Skandale hinter sich gebracht. Dazwischen lag die große Zeit der Romantik, lag das Schaffen Mendelssohns, den der junge Reinecke schätzte und verehrte, dem er sein Gewandhaus-Debüt als Pianist verdankte, lag das Schaffen Schumanns, der zu Reineckes Säulenheiligen zählte, wirkte Brahms, dem Reinecke immer wieder zu Aufführungen verhalf, wirkten Berlioz, Wagner Liszt, mit deren Modernität er nichts anzufangen wusste.

Mozart, Haydn, Beethoven - das war der Humus, Mendelssohn und Schumann waren der Dünger. Hier hinein trieb Reinecke die Wurzeln seines Schaffens, das die Nachwelt gern als gediegen bis professoral bis harmlos abzutun geneigt ist. Tatsächlich blieben dem Komponisten die exaltierten Wallungen der Liszt-Schule zeitlebens fremd. Tatsächlich hat es auch mit seinem Wirken am Pult des Gewandhausorchesters zu tun, dass Leipzigs Musikleben im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts vom Laboratorium in den Ehrenhain wechselte. Und in seinem Reinecke-Nachruf schrieb der Fortschrittler Walter Niemann: "Man wird die Überzeugungstreue ehren, die ihn früh seine formalistisch-klassizistischen Ideale mit einem Zuschuß maßvoller Romantik finden und unbeirrt festhalten ließ. Zum Unheile Leipzigs, das in allem Wesenthchen den Anschluß an die neue Kunst zugunsten Münchens, Stuttgarts und Berlins versäumte, trotz Nikisch sind die Folgen dieses Regimes noch heute nicht abgewendet." Doch war auch dies seinerzeit gewissermaßen Moderne. Denn was mit Mendelssohn begonnen hatte, verfestigte sich am Ende des Jahrhunderts, der Paradigmenwechsel im Konzertbetrieb, mit dem der Fokus sich von der zeitgenössischen zur historischen Musik verschob.

Dennoch war die Zeit nach 35 Jahren, so lange hielt sich niemand zuvor noch danach am Pult des Gewandhausorchesters, reif für den Wechsel. Und so unschön die Begleitumstände gewesen sein mögen, unter denen man den 70-Jährigen aus dem Amt drängte: Es wurde höchste Zeit für den Pult-Titanen Nikisch. Die Welt brauchte nun Halbgötter, die Zeit des gewissenhaft arbeitenden, bescheidenen Onkel Reinecke war abgelaufen.

Als Lehrer allerdings blieb er gefragt, und die Liste seiner Schüler liest sich mehr als eindrucksvoll: Grieg ist wohl der wichtigste, Max Bruch kaum weniger bedeutend, Arthur Sullivans Operetten wurzeln in der Leipziger Tradition, Leos Janácek holte sich bei Ihm das handwerkliche Rüstzeug, Christian Sindings ',Frühlingsrauschen" ist ohne Reinecke nicht denkbar, Isaac Athéniz' Spanien profitiert vom sauberen Satz, den er an der Pleiße studierte, Frederick Delius lernte bei Reinecke, Charles Villiers Stanford, George Chadwick, Felix Weingartner, Hermann Suter, Sigfrid Karg-Elert, auch Hugo Riemann, der Vater der modernen Musikwissenschaft.

Sie alle zogen aus Leipzig in die Welt Sie alle trugen dazu bei, dass Reineckes überaus zahlreiche Werke in Skandinavien, in Großbritannien, in Übersee durchaus regelmäßig gespielt werden. Zumindest seine Sinfonien, die Konzerte, die Kammer- und Klaviermusik. Seine Opern sind leider weltweit von den Spielplänen verschwunden, was im Falle etwa des "König Manfred" sicher eher am einfältigen Libretto liegt, als an der edel glühenden Musik. Die lohnte durchaus wieder die Beschäftigung, wovon die Ouvertüre einen Eindruck gibt, die sein Gewandhausorchester am Donnerstag und Freitag im Großen Concert zu seinen Ehren spielt.

@ w.carl-reinecke.de

 

Morgen, 10 Uhr, Südfriedhof: Kranzniederlegung am Grab von Carl Reinecke Treffpunkt 9.45 Uhr Westtor; 20 Uhr, Alte Handelsbörse: Festveranstaltung, Vortrag von Doris Mundus, Dietmar Burkhard liest aus Reineckes Autobiographie, Werke von Carl Reinecke (Karten 7/5 Euro an der Abendkasse)

 

11. März, 18.30 Uhr, Gewandhaus, Hauptfoyer: Enthüllung der Reinecke-Büste

 

11.12. März, 20 Uhr, Gewandhaus: Großes

Concert zum 100. Todestag; Gewandhausorchester, Werke von Haydn, Reinecke, Mendelssohn (Restkarten: Abendkasse)

 

14. März, 18 Uhr, Gewandhaus: Kammermusik zum 100. Todestag; Gewandhaus-Quartett; Werke von Mozart, Reinecke, Bruckner

 

10. April, 20 Uhr, Altes Rathaus: Rathauskonzert zum 100. Todestag: Lieder, Klavier- und Kammermusik (Karten: 0341 141414)

 

11. April, 19.30 Uhr, Hochschule für Musik und Theater Leipzig, Großer Saal: Viola plus

Konzert zum 100. Todestag; Tatjana Masurenko, Vogler Quartett, Werke von Reinecke und Bruckner

 

16.-18. April, Hochschule für Musik und Theater, Kammermusiksaal: Internationales

Symposium zum 100. Todestag Carl Reineckes


 

Reinecke-Büste im Gewandhaus zurück (Pressemeldung des Gewandhauses, März 2010)

Am 10. März 1910 starb Carl Reinecke in Leipzig.

Kein anderer Gewandhauskapellmeister war so lange im Amt wie Reinecke: Volle 35 Jahre, von 1860 bis 1895 dirigierte er das Orchester. Darüber hinaus wurde er in ganz Europa als Komponist, Pianist und Musikpädagoge geschätzt. Nach seinem Tod im Jahre 1910 wurde es rasch still um Reinecke.

Sein Ururenkel, Stefan Schönknecht, leitet heute das Künstlerische Betriebsbüro der Leipziger Hochschule für Musik und Theater. Er macht sich stark dafür, dass Carl Reinecke auch heutigen Musikern und Musikliebhabern im Gedächtnis bleibt (www.carl-reinecke.de).

 

Schönknecht, seine Mutter Rose Schönknecht und Schwester Sabine Zschockelt haben dem Gewandhaus nun eine Porträtbüste von Carl Reinecke geschenkt.

Es ist ein Nachguss des Originals von Carl Seffner, der die Büste 1904 zum 80. Geburtstag Reineckes für das Gewandhaus geschaffen hatte.

Die Originalbüste ist zwar verschollen, doch hat sich das Gussmodell im stadtgeschichtlichen Museum erhalten. Reineckes Nachfahren haben das Modell nun abformen und zwei Exemplare nachgießen lassen. Eines davon erhält die Leipziger Musikhochschule, an der Reinecke 40 Jahre lang lehrte.

 

 

 

 

Gewandhaus-Kapellmeister dirigiert wieder Weihnachtsoratorium

5. Januar 2010

Erstmals seit rund 150 Jahren in der Leipziger Musik-Geschichte wird ein Gewandhaus-Kapellmeister wieder Bachs Weihnachtsoratorium dirigieren. Riccardo Chailly werde am 7. und 8. Januar jeweils alle sechs Kantaten im Konzertsaal aufführen, teilte das Gewandhaus mit. Zuletzt hatte Gewandhaus-Kapellmeister Carl Reinecke 1861 Auszüge aus dem Weihnachtsoratorium im damaligen Gewandhaus dirigiert. Warum anschließend nie wieder ein Kapellmeister das Stück im Gewandhaus aufführte, sei nicht geklärt, hieß es aus dem Orchester.

Das Weihnachtsoratorium war erstmals zum Jahreswechsel 1734/35 in der Leipziger Thomaskirche und der Nikolaikirche aufgeführt worden.

na/ddp

 

Freie Presse 06.12.2005

Zwickau ehrt seinen größten Sohn

Vorbereitung aufs Schumannjahr

Zwickau. Anlässlich des 150. Todestages von Robert Schumann am 29. Juli steht in Zwickau das Jahr 2006 im Zeichen des berühmtesten Sohnes der Stadt: Kammer-, Chor- und orchestrale Konzerte, Klavierrec itals, kleiner Schumann-Wettbewerb, Internationaler Chorwettbewerb, Lesungen, Tanztheater und Theaterball sind nur einige Vorhaben, die die Organisatoren von Stadt, Theater und Schumann-Haus gestern ankündigten.

Ein Höhepunkt werde die Festwoche, die regelmäßig zum Schumann-Geburtstag am 8. Juni in Zwickau beginnt, versprach Thomas Synofzik, der seit August das örtliche Schumann-Haus leitet. Ihren Auftakt nimmt die Woche mit einem Werk, das seit der Uraufführung vor 105 Jahren nicht gespielt wurde: Die Hymne, die Carl  Reinecke seinem Freund Schumann zu Ehren komponierte und die man zur Einweihung des Zwickauer Denkmals 1901 zum bisher ersten und letzten Mal spielte. Am 8. Juni erschallt sie erneut am Denkmal.

 

ND 26./27.11.2005

Der letzte Romantiker

Aufzeichnungen eines Gewandhauskapellmeisters

Als Carl Reinecke 1895 aus seinem Amt als Gewandhauskapellmeister gedrängt wurde, hatte er diesen Posten bereits 35 Jahre inne, so lange wie vor und nach ihm kein anderer. Trotz seiner Verdienste um das seit Mendelssohn weltberühmte Leipziger Orchester wurde Reinecke nicht mit Glanz und Gloria verabschiedet. Im Gegenteil; sein Ausscheiden scheint von Missgunst,gar Intrigen begleitet gewesen zu sein. „In einem letzten Briefe“, so erinnert sich der Dirigent in seiner erst jetzt veröffentlichten Autobiografie, „dankte mir die Direktion für die Dienste, die ich ihr geleistet, und in der offiziellen Zeitungsanzeige, in der das Publikum von meinem Rücktritt aus Gesundheitsrücksichten unterrichtet wurde,rühmte man meine Pflichttreue sowie Gewissenhaftigkeit, während von meinen künstlerischen Leistungen kein Wörtchen gesagt wurde.“ Im Nachwort der von Doris Mundus sorgfältig edierten und kommentierten“ Bekenntnisse“ wird Johannes Brahms als Auslöser für Reineckes Entlastung ausgemacht: „Brahms mied Leipzig nach den (angeblichen) Mißer-f folgen seiner Werke, wofür er Reinecke die Schuld gab, und schlug Einladungen der Konzert-Direktion aus.“ Das ist umso erstaunlicher, als dass Reinecke, der auch selbst komponierte, in hohen Tönen von Brahms spricht.

Als der betagte Reinecke(1824-1910) seine Memoiren niederschrieb, war sein Ärger weitgehend verflogen. Doch aus beinahe jeder Seite spricht das Bedürfnis, sein Lebenswerk dem fortschreitenden Vergessen zu entreißen und seine über Dekaden erworbenen Verdienste nicht den Tumulten einer kurzen Zeit anheim fallen zu lassen. Diese Aufzeichnungen sind ein Versuch, sein damals schon konservativ aufgefasstes Kunstverständnis zu verteidigen.

Carl Reinecke ist einer der letzten Vertreter jener romantischen Epoche, die in der Musik länger fortlebte als in anderen Künsten, aber auch hier mit dem 19. Jahrhundert zu Ende ging. Der Komponist, den Reinecke wirklich verehrt, heißt Robert Schumann. Zur Verbreitung und Würdigung von dessen Werken trug er maßgeblich bei. Vehement spricht sich Reinecke aber gegen „Programmusik“ aus, die Töne und Klänge in den Dienst von Außermusikalischem stellt. Für Wagner findet er zwar anerkennende Worte, das Bestreben,“Gesamtkunstwerke“ zu erschaffen, bleibt dem Verfechter „absoluter Musik“ jedoch fremd. Als Dirigent sieht  Reinecke seine Aufgabe nicht in eitler „Interpretation“ eines Werkes, sondern in möglichst originalgetreuen Wiedergabe.

Für den heutigen Leser sind Reineckes Erinnerungen hoch aufschlussreich über das sich wandelnde Musikleben des 19. Jahrhunderts. Dass einer seiner Nachfolger, der derzeitige Gewandhauskapellmeister Ricardo Chailly, ihm später Ehre zuteil werden lässt, hätte Reinecke sicher Genugtuung verschafft. in seinem Vorwort bestätigt Chailly: „Carl Reinecke gehört ohne Zweifel in die Reihe der Gewandhauskapellmeister, die Musikgeschichte geschrieben haben.“

Martin Hatzius

Carl Reinecke: Erlebnisse und Bekenntnisse.

Lehmstedt Verlag Leipzig. 348 S.

36 Abb. geb. 24,90 EUR

 

 

LVZ 03. 05. 2001 zu den Reinecke Sinfonien 2 + 3 (Chandos)

35 Jahre lang leitete Carl Reinecke (1824-1910) das Gewandhausorchester, und am hiesigen Konservatorium prägte er ganze Komponisten- und Interpretengenerationen. Da ist es angesichts des Leipziger Traditionsbewusstseins um so verblüffender, dass es nun das Tasmanische Symphonieorchester aus Australien ist, das unter der sinnlich-kundigen Leitung Howard Shelleys eine glühende Lanze für den lichten Romantiker bricht. Wer Brahms liebt, Schumann und Mendelssohn, der wird auch Reinecke mögen. Versprochen! kfm
Chandos 99893: Reinecke, Symphonien 2 & 3, Tasmanian Symphgony Orchestra, Shelly.

 

LVZ 18. Oktober 2000

Konzert-Höhepunkte der Chopin-Tage

Nawroth und Chopin - unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten
Mit einem Klavierabend werden heute die 10. Chopin-Tage 20 Uhr im Polnischen Institut eröffnet. Spannend wird's Freitag um 19.30 Uhr im Musikinstrumentenmuseum: Mechthild Winter wird an einem kostbaren historischen Hammerflügel Werke von Bach und seinen Söhnen spielen, danach gibt's Kammermusik von Schumann, Chopin und Carl Reinecke mit Andrius Urba (historischer Blüthner-Flügel von 1858) und Rio Toyoda (Violoncello). Im Klavierhaus Zöschen (vom Saalepark 4 Kilometer Richtung Merseburg) spielen Sonnabend um 17 Uhr "Pianisten von heute und morgen" Werke von Chopin, Bach, Schumann und Brahms. Im Abschlusskonzert am Sonntag um 14.30 in der Alten Handelsbörse treten nicht weniger als 27 junge Pianisten auf! Sie spielen abwechselnd das gesamte "Album für die Jugend" von Schumann.
Karten und Informationen bei Blüthner im Alten Rathaus, der MDR-Ticket-Galerie (Tel. 14 14 14) sowie Musikalienhandlung Oelsner. Restkarten an den Abendkassen.

 

LVZ (Geithainer Zeitung) 14. September 2000
Schloss Frohburg lädt übermorgen zum "Nachwaschen" ein
Von Kinderchor der Oper Leipzig bis zum Dixieland
Frohburg (Eig. Ber./K.J.). Eigentlich war am vorigen Sonntag der "Tag des offenen Denkmals". Doch die Frohburger feiern aus diesem Anlass erst am übermorgigen Sonnabend. Um vielleicht dadurch auch Besucher anzulocken, die am Sonntag zu einem anderen Ausflugsziel unterwegs waren. Lohnen dürfte sich ein Abstecher ins Frohburger Schloss bestimmt: Denn der Schlosspark wird sich in eine große Bühne für verschiedene musikalische Veranstaltungen verwandeln. Den Auftakt macht 14 Uhr ein eher ungewöhnliches Konzert: Der Kinderchor der Oper Leipzig wird "Schneewittchen" aufführen, ein Singspiel von Carl Reinecke. Der Kinderchor, der in Frohburg mit etwa 30 Kindern auftreten wird, ist eine muntere Schar von jungen Sängerinnen und Sängern im Alter von sechs bis 16 Jahren. Seit Herbst 1990 gehört er als hauseigener Kinderchor fest der Oper Leipzig an. Zur Zeit wirkt das Ensemble in zwölf Aufführungen des Hauses mit.
Nach Strauß-Melodien am Nachmittag und der Wahl zum Schlossfräulein zu Frohburg wird der Veranstaltungsreigen am Abend mit dem Auftritt der "Himmelfahrts-Dixielandband" aus Mochau ausklingen. Die Band, schon zu DDR-Zeiten gegründet, mauserte sich immer mehr, vervollkommnete Stil und Programm und nahm 1996/97 und in diesem Jahr am Dresdner Dixielandfestival teil. Reisen führten sie 1996 und 1998 nach New Orleans und Silvester 1999/2000 nach Südafrika. Da wird es Zeit, dass man sie nun auch mal in Frohburg erleben kann...

LeipzigsNeue32010